F3: Hypothek wegen Betriebsunterbruch

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Die SG Malters/Emmen holt sich der ersten Halbzeit eine zu grosse Hypothek und verliert gegen Spono Future mit 19:28.

Wir staunten nicht schlecht: Ein Kartonschachtelgetränk sollte uns an diesem Samstag retten? Skeptische Stimmen verstummten beim goldigen Schluck und wir gingen locker-vom-Hocker aufs Feld. Absteiger Spono Future erwartete uns schon!

Ein kurzes Platzhirschgehabe («ech spele nome wemmer DIE Siite nänd!») und die Feststellung, dass die Gegnerinnen teilweise halb so alt wie einige Emmas waren, später: Anpfiff. Tanja legte los wie der Feuerteufel – Flammenwurf! – und legte gleich einen Siebenmeter nach. Eine souveräne 2:0-Führung. Darauf folgte ein Betriebsunterbruch: Wir liessen das Handball spielen sein und das Verteidigen auch. Ratzfatz spielten sich die Gäste durch die zahme Abwehr und ihre Torhüterin verbuchte einen Save nach dem anderen. So mit etwa sieben Toren im Rückstand besannen wir uns: Es soll ja irgendwie nicht peinlich werden. Abwehr danach etwas stabiler, aber der Angriff, naja.

Zur Pause mit sieben Toren im Rückstand, tranken wir etwas Hoffnungstee. Vielleicht wird die gegnerische Jung-Frauschaft ja nochmals nervös? Wohl kaum. Zwar konnten wir die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten, aber näher als sechs Tore kamen wir nicht. Sicher nicht zugute kam uns, dass sich auf der Bank leider keine wirkliche Rückraumspielerin fand. So musste unser Coach-Gremium (jede kann mitreden) ordentlich improvisieren. Schlussstand: 19:28.

Das lief ordentlich schief und hat nur mässig Spass gemacht. Wenigstens haben wir uns aufgefangen. Nächstes Mal muss alles besser werden.

Ein Bericht von Rahel Estermann

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