Handball Emmen: Herren 3. Liga – der Matchbericht…

M3: Trotz guter Leistung mit leeren Händen nach Hause

Im wichtigen Spiel gegen TV Dagmersellen kann das M3 zwar als Mannschaft überzeugen. Am Schluss heisst es aber 28:31 und wir mussten ohne Zählbares wieder nach Hause.

Sagen wir es so, wie es ist: Joni und Heini drängen schon lange darauf, dass sie wieder mal mit dem M3 auflaufen dürfen. Nun gut, trotz voller Kaderliste hat der Trainer endlich nachgegeben und so konnten wir die beiden Frührentner wieder in unserer Garderobe begrüssen. Für das anstehende Spiel gegen Dagmersellen sollten sie ihre Routine und Reife einbringen und so den Weg zu zwei Punkten ebnen. Ergänzt wurden sich durch Büsche, der mit einigen Blessuren aus dem letzten Spiel auf der Trainerbank Platz nahm und ebenfalls seinen Teil beitragen wollte.

Angefangen hat die Partie wie schon so oft: die Energie, die wir aus der Garderobe mitnahmen, konnten wir nicht zugleich aufs Parkett bringen. Nach fünf Minuten waren wir schon mit drei Toren im Hintertreffen und mussten ein paar zusätzliche Energieeinheiten aufwerfen. Das taten wir in der Folge und bis zur Mitte der ersten Halbzeit glichen wir zu einem 7:7 aus. Mit einer soliden Mannschaftsleistung hielten wir die Gegner in Schach, kamen zwischenzeitlich etwas in Bedrängnis, konnten den Schaden aber in Grenzen halten und mit einem 14:14 in die Pause gehen.

Für die zweite Hälfte war die Ausgangslage also gut und alle Chancen intakt. Mit einer taktischen Umstellung überraschten wir Dagmersellen und konnten ihren Rückraum weitgehend neutralisieren. Dies bedeutete aber, dass um den Sechsmeter-Kreis vermehrt Platz vorhanden war, was die Gastgeber durchaus auszunutzen wussten. In dieser Phase schlich sich das Pech auf das Spielfeld und blieb – wie könnte es anders sein – an uns kleben. Nicht verwertete, klare Chancen; verschossene 7-Meter; nicht ankommende weite Pässe und auf der anderen Seite einfache Tore für den Gegner machten uns das Leben etwas schwer. Dazu gesellte sich eine nachlassende Unparteiischen-Leistung, bei der wir das Gefühl hatten, dass sie tendenziell etwas einseitig wurde. Denn die Provokationen und (un-)feinen Unsportlichkeiten mehrten sich; auf der einen Seite etwas unbestrafter als auf der anderen. Es spricht für unser Kollektiv, dass wir in dieser Phase des Spiels nicht aufgaben und nicht nachliessen. Es wurde weiterhin gepowert, unterstützt von unseren treuen Fans. Die Gastgeber waren uns nun zwei, manchmal sogar drei Tore voraus, doch wir glaubten an uns und unser Können. Zwar trat Dagmersellen nun etwas verunsichert auf, doch der Gegner behielt schlussendlich die Oberhand. Zum Schluss hiess es 28:31 und damit mussten wir uns geschlagen geben.

Nun heisst es: Spiel abhaken und sich voll und ganz auf das nächste konzentrieren. Mit dem eingehandelten Nuller sind wir nun eine Spur näher am Strudel des Tabellenendes. Und diesem können wir entrinnen, indem wir im nächsten, wichtigen Spiel die selbe Leistung als Kollektiv an den Tag legen, auch so an uns glauben und genauso gewillt sind, unser Maximum füreinander abzurufen.

Wir danken unserer Fan-Community und freue uns, wenn der eine oder die andere uns auch am kommenden Samstag unterstützt. Und Joni und Heini danken wir nochmal dafür, dass sie ihren anderweitigen Verpflichtungen entkommen sind und wieder mal für frischen Wind an unserer Seite gesorgt haben.

14.03.2023 / Ex-Präsi