Handball Emmen: MU15I – der Matchbericht

Eine Tragödie in 2 Akten

Sonntag 22-01-23 Rückrundenstart, erstes Spiel in der Inter-Abstiegsrunde, Auswärts in Winterthur gegen Pfadi. Ein grosser Name, aber hält er was er verspricht?? Man wollte es Herausfinden und so fuhren 13 Motivierte Spieler um 10 Uhr Richtung Zürich.

Akt 1 / Minute 0 – 30 :

Naja sagen wir’s mal so, 22: 10 wiederspiegelten klar die Leistung der Emmer. Hinten wie zahme Kätzchen, der Gegenstoss inexistent (zu viele Gegentore?) und im Angriff ohne Kampf aber mit X technische Fehler. Die Emmer verkauften sich absolut unter Wert, niemals zeigte man das Können dass eigentlich in jedem Schlummerte.

Akt 2 / Minute 31 – 60 :

Alles auf Anfang. Verteidigung umgestellt: offensives 5:1, im Gegenstoss wird immer die Auslösung gespielt, sogar beim Mittenanspiel und im Angriff nur noch Auslösungen über einen 2 Kreisläufer. Und wer hätte es gedacht, die Emmer spielten stark auf in der 2 Hälfte. Mit Willen, Leidenschaft und viel Herz, spielte man nun endlich den Handball. Pfadi überrascht von dieser anderen Mannschaft fanden keine wirkliche gegen diese neue Spielweise. Und so konnte man den 2 Akt mit einem Score von 23 zu 18 gewinnen.

Für die Mathematiker unter den Lesern wird klar dass diese Leistungssteigerung dennoch nicht gereicht hat. Schlussendlich verloren wir gegen Pfadi 40:33.

Was aber heute viel wichtiger war, ist die Erkenntnis dass man fähig wäre so ein Spiel zu gewinnen. Was uns Trainer stolz macht ist die Mentalität die die Jungs gezeigt haben, trotz einer widrigen ersten Halbzeit, nahm man die Aufgabe an und mit viel Herz und Leidenschaft und Disziplin zeigte man in der 2 Hälfte eine fast Tadellose Leistung. Jetzt gilt es dort anzuknüpfen und den gleichen Willen in jedem Training abzurufen. Denn so kommt man weiter, so wird man besser als Spieler und als Team. Und nur so kann man sich die Punkte erspielen, die es braucht, um auch zum Saisonschluss noch auf der Inter-Stufe zu stehen.

Bericht Michel Fuchs