M3b: Weitere zwei Punkte aufs Konto

 

Am Samstag gastierten die Borbaner in der heimischen Rossmoos. Kein unbeschriebenes Blatt, sondern ein unbequemer Gegner.
Entsprechend klar und einfach war die Ansage unseres Trainers: der Sieg kann hier nur über das Kollektiv führen. Angereichert mit eingespielten Mechanismen, wollten wir uns zu Beginn dem BSV Borba Luzern entgegenstellen und dann ausdauermässig den Lead übernehmen.
Der Start in die Partie gelang einigermassen gut. Wir zeigten uns konzentriert und offensichtlich gewillt, diese zwei Punkte zu erkämpfen. Der Gegner bewies aber, dass er tatsächlich unbequem sein kann. Mit der teilweise aufkommenden Hektik und den hohen Pässen an den Kreis hatten wir unsere Mühe, schafften es aber, ein kleines Polster anzulegen. Dass man sich auf diesen dünnen Lorbeeren nicht ausruhen kann, sondern ganz unbequem liegt, wurde uns spätestens dann klar, als aus einem kleinen Vorsprung ein kurzzeitiger Rückstand wurde. Wieder einmal zeigte sich, wie wichtig ein „funktionierender“ Torhüter ist. Wenn wir in der Abwehr mal schliefen (doch, doch, auch das kam vor…), dann rettete Dani souverän. Auch im zweiten Anlauf. Jedenfalls: zur Pause hiess es 14:9.

Dass dieses Resultat etwas deutlicher ausfiel als die gefühlte Überlegenheit, ist ja noch O.K. Aber das Wort „verwalten“ aus der Pausenbesprechung schien sich in zu vielen Köpfen festgesetzt zu haben. So traten wir in der zweiten Halbzeit bei weitem nicht mehr so willensstark auf, wie in der ersten – das Polster schmolz. Und mit dem schmelzenden Polster wurde auch unsere Gelassenheit immer kleiner. Was einerseits dem Unparteiischen nicht gefiel und andererseits nicht dazu beitrug, dass wir „unser Spiel“ spielen konnten. Nehmen wir es vorweg: es hat trotzdem noch gereicht. Ein paar abgekaute Fingernägel und ausgerissene Haarsträhnen später stand es zur Schlusssirene 22:20. Ende gut, alles gut?
Tatsächlich eroberten wir uns diese zwei Punkte ZUSAMMEN. Jeder kämpfte für jeden und mit einem stilsicheren Dani im Rücken, konnten wir so das Glück des Tüchtigen pachten. Darauf lässt sich auf- und weiterbauen!

Bericht vom 26.11.2018 / Ex-Präsi

 

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