M4: Das Feld von hinten aufrollen – Schritt 1

Nach der Niederlage im Spiel eins der Saison, war es heute Zeit für Wiedergutmachung.

Mit den Mythen Shooters stand uns die selbe Mannschaft gegenüber, gegen die wir kürzlich im Cup gewonnen hatten. Nur war die Frage, ob unser Plan auch diesmal aufgehen würde?

Die ersten zwei Minuten des Spiels nutzten wir, um uns gegenseitig wieder kennenzulernen. Nach den üblichen Fehlschüssen hüben und drüben konnte es dann losgehen. Das erste Tor gehörte uns, der Gegner blieb aber gleich dran. Kennengelernt haben wir auch gleich den Unparteiischen. Nachdem Heini sich eine Zeitstrafe holte, konnte er auf Nachfrage zwischen Zweiminuten und Rot wählen. Er entschied sich (klugerweise) für zwei Minuten und setzte sich mal auf die Bank. Gleich anschliessend wurde auch die soziale Ader von Adi belohnt. Ein gut gemeinter Fussball-Rückpass an den  gegnerischen Torhüter brachte auch ihm zwei Minuten ein, die ganz sachte Nachfrage gleich noch zwei dazu. Na ja, sechs Minuten am Stück in Unterzahl spielen – das war nicht gerade unser Ziel. Aber wir konnten die Phase schadlos überstehen und entfernten uns langsam vom Gegner. Vor allem das Tempo, aber auch sehenswerte Kombinationen aus der Zweiten Welle trugen wesentlich dazu bei, dass unser Tormaschinchen lief. Die erste Halbzeit beendeten wir mit einem beruhigenden 18:6.

In der Pause boten uns die Shooters an, das Spiel im „Bier Pong“ fertig auszutragen. Da unser stärkster Spieler in dieser Disziplin gerade nicht dabei war, mussten wir das Angebot ausschlagen. Stattdessen zeigten wir uns flexibel und passten uns zu Beginn der zweiten Hälfte ganz dem Gegner an. Was sich nicht positiv auf das Spielniveau auswirkte. Ausserdem zeigten wir, was für Experten wir im American Football sind. Die Hälfte der Mannschaft auf dem Feld war in der Offensive Line eingeteilt. Lange Pässe von Quarterback münzten sie laufstark in Raumgewinn um und schlossen mit Punkten ab. Die andere Hälfte der Mannschaft blieb jeweils hinten. Als Defensive Line schaute sie zu, dass die Gäste nicht zu Punkten kamen. Das Konzept schien aufzugehen, wir näherten uns der magischen 40-er Marke. Die dann aber niemand erobern mochte, geht sie doch mit einer markanten Flüssig-Spende an die Mannschaft einher.

Schlussstand: 39:18.

In diesem Spiel konnte jeder Feldspieler mindestens ein Tor erzielen, was sicher allen gut tut. Jetzt können wir uns noch motivierter wieder den gut besuchten Trainings zuwenden und freuen uns auf das nächste Spiel.

Bericht: Ex-Präsi