M4: trotzt schwierigen Bedingungen

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Am Samstag stand das Spiel gegen den SG Handball Seetal an. Nach einem Blick auf der Tabelle, sah es nach einer klaren Angelegenheit aus. Handball Emmen nach sieben Spielen ungeschlagen auf Platz 1 und das Team aus Seetal im Mittelfeld.

Aufgrund von Skiweekends und Krankheiten gingen wir wie folgt in die Partie:
4 gelernten Kreispieler (Falko Strahl, Hans Müller, Fabio Rauser und Reto Baumann), 3 gelernte Torhüter (Sile Häfliger, Oli Zowa und Salvi Aronica) 3 gelernte Flügelspieler (René Iff, Michi Holvoet und Adi Augsburger) und nur einem Aufbauspieler (Yänu Brun).

Unser Gegner aus Seetal ging zu Beginn des Spiels konzentriert an die Sache und Sie konnten uns mit guten Spielzüge immer wieder ein Tor einschenken. Nach 15 min und einem Time-Out von uns, waren wir 4 Tore im Rückstand. Aufgrund einem starken gegnerischen Torhüter haben wir viele gute Chance liegen gelassen. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit konnten wir leider nicht reagieren und somit war der Pausenstand 15:9.

Im Pausentee glaubte jeder an die Wende. Jedoch kamen keine Emotionen auf. Jeder blieb ruhig und wir konnten uns alle zusammen eine gute Strategie zusammenstelle.

In der zweiten Halbzeit ging die Post richtig ab. Am Anfang haderten wir, weil wir ständig in Unterzahl agierten. Auch unser Gegner erhielt Zeitstrafen, jedoch ging es nicht lange, bis wir auch eine oder sogar zwei erhielten.
Bei Seetal war am rechter Flügel ein quirliger Gegenspieler. Dieser vermochte uns immer wieder zu überlaufen und wir kassierten Tor oder Zeitstrafe (Er war klein und lag schnell mit seinem Hals in unseren Armen). Es kam soweit, dass wir in der 40. Min nur noch zu viert auf dem Spielfeld standen. In der 46. Min. nahmen wir unser zweites Time-Out und waren weiterhin 6 Tore im Rückstand.
Wir hatten nichts mehr zu verlieren und wir stellten unsere Verteidigung um. Wir nahmen Ihre rechte Seite komplett aus dem Spiel und liessen nur Ihr linker Flügelspieler zum Abschluss. Tor um Tor kamen wir an unseren Gegner ran. Auch die dritten Zeitstraffe gegen Reto Baumann und das Time-Out von Seetal konnte uns nicht aufhalten. Seetal tat sich sichtlich schwer gegen unsere offensive Deckung. Im Angriff schien es, dass wir mit weniger Spieler auf dem Feld immer besser zu Recht kamen und wir über aussen die Lücke zum Tor fanden. Nach 56 Min. stand es 24:24. Nun hatte es auch Michi Holvoet erwischt – dritte Zeitstraffe. Das Spiel war geprägt von vielen Unterbrüche aufgrund der Anzahl Zeitstrafen.

Das Spiel ging Schlag auf Schlag wie folgt weiter:
– 57 Min.: Emmen erstmals in Führung 25:24
– 57 Min.: Seetal gleicht aus 25:25
– 58 Min.: Emmen geht wieder in Führung 26:25
– 58 Min.: Seetal gleicht aus 26:26
– 59 Min.: Emmen geht wieder in Führung 27:26
– 59 Min.: 2min gegen Salvi. Emmen nur viert auf dem Spielfeld. Seetal zu sechst.
– 59 Min.: Oli Zowa, der fast 50 Min. auf als Aufbauer agierte ging in Tor.
– 59 Min.: Oli Zowa blockte den letzten Schuss der Partie.

27:26 Sieg!

Man kann nicht von einem verdienten Sieg sprechen, denn Seetal hätte zumindest einen Punkt verdient gehabt. Zum Schluss war es eine Nervensache.

Zu den Zeitstrafen ist zu sagen, dass das Spiel nicht Unfair war, es gab nie grobe Fouls und wir verstanden uns gut mit dem Gegner.

Weiter geht es am Samstag gegen den Tabellenletzten aus Mutschellen. Gespielt wird um 17.00 im Erlen.

Ein Bericht von Salvatore Aronica

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