Matchberichte: M3a und F3 kompakt zusammengefasst

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M3a: Sieg gegen das M3b 38:20 (18:10)

Emmen gegen Emmen lautete die erste Partie der diesjährigen M3-Meisterschaft. Zur Primetime, bei gut gefüllter Halle konnten wir dabei die Partie zu unseren Gunsten gestalten. In einer intensiven Partie gewannen wir schlussendlich mit 38:20.

Der Beginn der Partie war von vielen Fehlern geprägt, sodass es eine Weile dauerte bis auf beiden Seiten mit dem skoren gestartet wurde. Das M3b stellte sich dabei als sehr hartnäckiger Gegner heraus. Lange konnte man sich nicht entscheidend absetzen. Hinten waren wir in dieser Phase zu wenig kompakt im Defensivsystem, d.h. wir verschoben uns zu wenig konsequent ballseitig und konnten dadurch uns nicht gegenseitig helfen.
Das Time-out sollte uns wachrütteln, wir wollten von nun an mehr aufs Tempo drücken und dabei die Breite unseres Kaders ausnützen. Dies gelang uns, wir konnten uns bis zur Pause mit acht Toren absetzen.
In der zweiten Halbzeit konnten wir unseren Vorsprung kontinuierlich ausbauen, was auch an der besseren Abschlussquote im Vergleich mit deren des Gegners lag. Schlussresultat 38:20

Weiter geht es übernächsten Samstag den 21.09. mit dem Heimspiel gegen die SG Ruswil Wolhusen. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.

Ein Bericht von Michael Theiler

F3 Malters/Emmen: Startsieg: Saisonziel Spass und nicht verlieren auf Kurs!

Der bunt zusammengewürfelte SG-Haufen aus Malters und Emmen harmoniert prächtig auf dem Spielfeld und holt überzeugend zwei Punkte: 24:11-Startsieg gegen den TV Horw.

Was braucht es, um einen erfolgreichen Saisonstart hinzulegen? Ein Spielerinnenkader, das durch harte Sommertrainings zusammengeschweisst wurde. Eingespieltheit und Vertrauen im Team. Ein motivierendes Saisonziel. Einen Trainer oder eine Trainerin, der oder die das Team in der Vorbereitung schleifte und spielerisch weiterentwickelte. Kraft- und Konditionstrainings bei über 30 Grad, die den Körper stählten. Eine zündende Match-Ansprache inklusive Taktik-Plan. Einige eingeübte Spielzüge. Einen Haufen Freude am Handball.

So sagt es die reine Handballlehre. Für das erste Spiel haben wir mal kurz die Handballlehre auf den Kopf gestellt – und, obwohl wir (fast) nur einen Haufen Freude am Handball mitbringen, einen äusserst erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Vielleicht liegt’s an unserem unkomplizierten, gelassenen und kreativen Umgang mit den Gegebenheiten?

Wir fanden als bunte Mischung aus Malterser und Emmener «Zwöi»-Teams zusammen, grad aufs erste Spiel hin wussten wir immerhin alle Namen der Mitspielerinnen auf dem Feld. (Vielleicht auch nicht, aber niemand traute es zuzugeben.) Trainer oder Trainerin haben wir nicht, mal übernimmt Pius (danke!) oder eine Spielerin den Part, das Coaching am Match übernahm mit Miri eine derzeit (noch) verletzte (äbeso merci!). Das Spielerinnen-Aufgebot macht neben dem Sara-Lily-Spezialrat eine App – oh oh, nicht so viele «Daumen hoch»-Anmeldungen für unser erstes Saisonspiel! Deshalb: Käti und Leonie aus dem Malterser «Eis» verstärkten uns (nomol danke!). Glücklicherweise, sonst wären vielleicht einige konditionelle Defizite mehr augenfällig geworden.

Die nicht gehaltene Match-Ansprache tranken wir uns aufputschend. Dann der Faktor mit der Eingespieltheit… Nun ja, einige von uns spielen ja doch schon ein paar Jahr(zehnt)e, da weiss man langsam, wo in der Regel die Mitspielerinnen stehen, oder? Und wieso eine Verteidigung einüben, wo es doch das 6-0 und eine starke Lisa im Tor gibt? Und das Saisonziel ist… bisher nicht weiter definiert und deshalb: Spass. Und verlieren tun wir auch nicht gerne. (Vielleicht hab ich das mit dem wahren Saisonziel auch nicht mitgekriegt? Die Schreiberline war an keiner Teamsitzung…)

Den Spass hatten wir denn auch im Startspiel. Die Horwer Verteidigung bot freundliche Lücken an, die wir mit Laufwegen und Sperren auszunutzen wussten. Zu Beginn bekundeten wir etliche Mühe, die herausgespielten Chancen zu verwerten. So blieb das Resultat bis zur 20. Minute eng. Bis zur Halbzeitpause legten wir dann aber vor (9:5).

Die Pausen-Ansprache… ähm ja, die war erfrischend-erheiternd. Und bombastisch nützlich. Ein kleiner Zwischensprint und wir hatten zehn Tore Vorsprung, die Entscheidung war gefallen. Die spielerische und tempomässige Überlegenheit münzten wir in Tore aus allen Positionen um, fast alle trafen. Schlussstand 24:11 – toll gemacht von allen!

Da ja noch nicht Saisonende ist, wollen wir das Saisonziel (Spass – und nicht verlieren) noch einige Monate aufrechterhalten. Mal schauen was die Zukunft bringt. Eines ist klar: Am 21. September geht’s weiter gegen die SG Ruswil/Wolhusen 2, zuhause in unserem zweiten Zuhause Rossmoos.

Ein Bericht von Rahel Estermann

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